Am Anfang stand ein Traum.
Schon bei Abschluss seiner Meisterprüfung,
im Jahre 1973, hatte Horst Schöpf ein klares Ziel vor Augen:
Er wollte sein eigener Meister sein! In seinem eigenen Betrieb, mit
seinen eigenen Mitarbeitern wollte er seine Vorstellungen von Behaglichkeit
und Wohnästhetik, von Qualität und Wertbeständigkeit
verwirklichen.
Horst Schöpf hatte mehr als einen Traum. Er hatte einen Plan. Und
Pläne sind bekannterweise ja die Träume der Verständigen.
Vier lange Jahre sollte es aber dauern, bis sich endlich eine richtig
gute Chance bot, um das Lebenswerk zu beginnen. Zeit genug, um seinen
Plan weiter zu präzisieren, ihn reifen zu lassen. Zeit genug, um
wichtige Erfahrungen zu sammeln, sich umzusehen in der Welt des
schönen Wohnens und schon mal den einen oder anderen Hobel aufzuarbeiten.
1977 war es endlich soweit. Die Chance!
An der Arlberg Bundesstraße, in der Nähe von Pians, steht
eine Tischlerei zum Verkauf! Horst Schöpf leiht sich Geld und
kauft. Leiht sich nochmals Geld und investiert in dringend notwendige,
moderne Maschinen. Am 15. Oktober 1977 konnte dann die Geschichte
richtig beginnen.
Mit einem Gesellen und einem Lehrling, aber mit großer Freude
durfte endlich das erste Möbelstück für den ersten,
eigenen Kunden gefertigt werden. In der eigenen Tischlerei!
Noch heute kann sich Horst Schöpf genau an die ersten Aufträge
erinnern. Und an die ersten Kunden: Herr Alfons Büttner aus St.
Anton und die Familie Oswald Wille vom Hotel Hirlanda in Zürs.
1982. Die Autobahn durch das Stanzertal wird weitergebaut,
Pians soll eine eigene Auf- und Abfahrt bekommen - genau dort, wo
das Betriebsgebäude des jungen Unternehmens steht! Aber, wie
so häufig: Wo ein Nachteil, gibts auch Vorteile. Die
alte Werkstätte war ohnehin schon zu eng. Nach einjähriger
Suche fand man in Strengen ein passendes Grundstück. Im April
1983 erfolgte der Baubeginn für das neue, modernere Betriebsgebäude
und schon neun Monate später konnte man um- und einziehen. Gleich
um ein Fünffaches größer war die neue Halle. So
konnten die Kunden noch besser, schneller und perfekter bedient werden.
Ein Arbeitsstil, der auch im Ausland Beachtung fand. Eine feine Stadtvilla
in Ingolstadt durfte eingerichtet werden. Exklusive Beschläge
und Dekorelemente aus Paris wurden dabei verarbeitet!
Schon im Jahre 1986 wurde am Standort in Strengen nochmals
zugebaut. Für die ideale Zwischenlagerung des Rohstoffes Holz
errichtete man ein eigenes, beheiztes Lager.
Und die Entwicklung geht weiter: 1988 gründet Horst gemeinsam
mit Gefährtin Ingrid das Raumausstattungs-unternehmen. Das hochwertige
Sortiment an Vorhängen, Polsterungen und Bodenbelägen
fügt sich perfekt in das bestehende Dienstleistungsangebot ein
und positioniert das Unternehmen als idealen Partner in allen
Einrichtungsfragen.
Und dies schätzen die Kunden im In- und Ausland. In Stuttgart
wird für die Familie Aufrecht (Firma AMG!) eine außergewöhnliche
Zirbelstube gebaut, in Berlin die komplette Wohnung einer bekannten
Persönlichkeit eingerichtet und, und, und ...
2001 dann der (vorläufige) Höhepunkt: Die kleine
Tischlerei Schöpf aus Strengen richtet am Arc de Triomphe in
Paris das noble Restaurant Prunier ein. Besitzer ist
niemand geringerer als Yves Saint Laurent!
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